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Die Offene Probe ist ein Veranstaltungsformat zur Öffnung von Arbeitsprozessen in den Darstellenden Künsten. Künstler*innen und Publikum können gemeinsam einen Proben- oder Arbeitsstand sichten und in einem moderierten Austauschformat darüber in Kontakt treten. Während die Künstler*innen Feedback und Inspiration für den weiteren Arbeitsprozess erhalten, gewinnt das Publikum einen Einblick und ein Verständnis für spezifische Fragestellungen, Inhalte und Arbeitsweisen der Künstler*innen. 

 

Die Offene Probe baut auf den Grundwerten des FLUGWERK auf (Verlinkung zu dem Manifest) und findet unter Anwendung von spezifischen Kommunikations- und Feedbackmethoden (Link zu den Methoden) statt. 

 

Das Format beginnt mit einer kurzen Einführung in die Offene Probe selbst sowie einer Vorstellung der Künstler*innen, ihrer aktuellen Arbeit und den daran anschließenden Fragestellungen an das Publikum. Daraufhin wird ein Proben- oder Arbeitsstand gezeigt, der in mehreren Feedbackrunden vom Publikum reflektiert wird. Die Künstler*innen können an den Feedbackrunden wahlweise aktiv (d.h. ebenfalls reflektierend) oder beobachtend teilnehmen. Die Runden können verbal oder non-verbal gestaltet werden und in der Größe der Gruppen variieren. Ein bis zwei Teammitglieder des FLUGWERK moderieren die Veranstaltung. Zum Abschluss der Veranstaltung lädt das FLUGWERK-Team zu einem Pasta-Essen ein, bei dem es Raum für weiterführende Gespräche zwischen allen Teilnehmenden gibt. 

 

Ziel der Offenen Probe ist es, eine Begegnung zwischen Künstler*innen, Zuschauer*innen und Moderator*innen zu ermöglichen. Dabei geht es um einen Dialog auf Augenhöhe und darum, dass die Beteiligten mit ihren Beiträgen und Impulsen den künstlerischen Prozess bereichern und auf ihn Einfluss nehmen können. Diese Form der kreativen – wenn auch punktuellen – Teilhabe am künstlerischen Schaffensprozess ist auch für diejenigen vorgesehen, die in der Regel nicht oder nur selten an Probensituationen beteiligt sind. 

 

In der Offenen Probe wird der Fokus auf das Unfertige gerichtet. Nicht zuletzt erfährt prozessorientiertes und experimentierfreudiges Arbeiten dadurch eine besondere Wertschätzung und Sichtbarkeit.