geschah

Was bisher

Das FLUGWERK wurde 2016 mit Unterstützung des Bildungsträgers Chance gGmbH als prozessorientierte Werkstattbühne auf dem Gelände der Fabrik Osloer Straße im Berliner Wedding gegründet und zunächst als offene, interdisziplinäre Werkstatt für künstlerische Experimente, interdisziplinäre Ausstellungen und Aufführungen verschiedenster Art genutzt.

Ab 2017 wurde das FLUGWERK als Probebühne von professionell arbeitenden Künstler*innen der Freien Szene, des Stadttheaters sowie von künstlerischen Bildungsinstitutionen und deren Studierenden genutzt und ab 2018 durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa im Rahmen des Bestandsoptimierungsprogamms gefördert. 

Um die vor Ort stattfindenden künstlerischen Arbeitsprozesse für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen, entwickelte das FLUGWERK-Team das eigens dafür ausgerichtete Format der Offenen Probe und führte insgesamt ca. 30 entsprechende Veranstaltungen durch. Daneben wurden regelmäßig andere kostenlose öffentliche Formate wie z.B. die Kurzfilmreihe “Gran Premio di Wedding”, die kulinarische Vernetzungsveranstaltung “Das kleine Fressen” oder die “Schreibwerkstatt” angeboten.

Seit 2021 führten ein starkes Bedürfnis nach mehr konzeptioneller Arbeit und der Wunsch, das Format der “Offenen Probe” auch außerhalb der eigenen Probebühne zu etablieren, zu der Entscheidung, den Probebühnenbetrieb vor Ort einzustellen und das Format der Offenen Probe ausschließlich und als ortsunabhängiges Projekt weiterzuführen.

Im Rahmen einer zweifachen Förderung des #TakeThat-Programms des Fonds Darstellende Künste 2021 organisierte das FLUGWERK-Team eine digitale Fachkonferenz zum Thema Kommunikations- und Feedbackmethoden und Öffnung künstlerischer Arbeitsprozesse. Darüber hinaus setzte die Gruppe in diesem Jahr erstmals Offene Proben in Kooperation mit anderen Produktionshäusern der Freien Szene Berlins (Ballhaus Ost, Ringtheater am Ostkreuz und TATWERK) um.